Nicht herabgestiegener Hoden
- Wo befinden sich die Eierstöcke (Eizellen) vor und nach der Geburt normalerweise?
- Was ist der Retraktil-Test (Schüchternheitstest)?
- Was könnte der Grund sein, wenn der Hoden nicht tastbar ist?
- Wie wird die Diagnose einer nicht herabgestiegenen Hoden gestellt?
- Kann ein nicht gesenkter Test später Probleme verursachen?
- Ist eine Behandlung bei einem nicht herabgestiegenen Hoden ausschließlich chirurgisch?
Wo befinden sich die Eierstöcke (Eizellen) vor und nach der Geburt normalerweise?
Vor der Geburt befinden sich bei männlichen Babys beide Hoden in der Bauchhöhle. Während sich das Baby im Mutterleib weiterentwickelt, beginnen die Hoden, in den Hodensack abzusinken. Von der Bauchhöhle aus wandern sie durch den Leistenbereich und lassen sich kurz vor der Geburt im Hodensack (Skrotum) nieder. In seltenen Fällen setzt sich dieses Absinken in den Hodensack auch in den ersten 6 Monaten nach der Geburt fort. Befinden sich die Hoden eines Neugeborenen nicht im Hodensack, spricht man von einem echten Hodenhochstand. Bis zum Ende des sechsten Monats wandern einige der noch nicht herabgestiegenen Hoden weiter nach unten. Danach muss dieser Zustand behandelt werden. Meistens tritt er einseitig auf, manchmal aber auch beidseitig. Ein wesentliches Merkmal des echten Hodenhochstands ist, dass sich einer oder beide Hoden nicht im Hodensack ertasten lassen.
Was ist der Retraktil-Test (Schüchternheitstest)?
Dieser Fall unterscheidet sich von dem oben beschriebenen. Die Hoden sind zeitweise im Hodensack zu sehen. Manchmal ziehen sie sich jedoch in Richtung Leiste zurück und verschwinden. Die Behandlung dieses Zustands unterscheidet sich von der bei einem nicht heruntergewanderten Hoden.
Was könnte der Grund sein, wenn der Hoden nicht tastbar ist?
Der Hoden könnte nach seiner Bildung im Bauchraum beim Herabsteigen ins Stocken geraten sein. Er könnte im Leistenkanal stecken geblieben sein und nicht in den Hodensack gewandert sein. Möglicherweise hat er den Abstieg gar nicht erst begonnen und ist im Bauchraum geblieben. Manchmal fehlt der Hoden sogar vollständig. Der Grund dafür ist, dass sich der Hoden um sich selbst dreht, wodurch die Durchblutung behindert wird und er aufgrund mangelnder Versorgung abstirbt.
Wie wird die Diagnose einer nicht abgestiegenen Hoden gestellt?
Bei einem Großteil der Patienten reicht eine einfache Untersuchung aus. Der Hoden ist tastbar. Bei 20 Prozent der Patienten ist der Hoden jedoch nicht tastbar. Nicht tastbare Hoden fehlen entweder, wie oben beschrieben, oder befinden sich im Bauchraum und sind daher bei der Untersuchung der Leistengegend nicht tastbar. In diesem Fall sind bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder MRT nicht erforderlich. Um diese beiden Fälle voneinander zu unterscheiden, wird eine Laparoskopie durchgeführt. Dabei wird eine dünne Kamera durch einen kleinen Schnitt in der Bauchdecke in die Bauchhöhle eingeführt, um diese zu untersuchen.
Kann ein nicht gesenkter Test später Probleme verursachen?
Wenn es nicht behandelt wird, ja, dann wird es in Zukunft Probleme verursachen. Es verringert die Chancen, später einmal Kinder zu bekommen. Je früher die Hoden in den Hodensack absinken, desto geringer ist dieses Risiko. Außerdem ist die Krebsrate bei diesen Hoden leider erhöht. Das Absinken der Hoden verringert diese Wahrscheinlichkeit jedoch nicht. Es führt zu kosmetischen und damit verbundenen psychologischen Problemen.
Wie lange sollte ich mit der Behandlung einer nicht abgegangenen Plazenta warten?
Nach dem modernen Ansatz sollte die Behandlung im Alter zwischen 6 Monaten und 1 Jahr erfolgen. Liegt auf der Seite des nicht heruntergestiegenen Hodens auch eine Hernie vor, sollte die operative Behandlung unverzüglich erfolgen – gegebenenfalls bereits bei einem 1-monatigen Säugling.
Ist eine Behandlung bei einem nicht herabgestiegenen Hoden ausschließlich chirurgisch?
Die gängige und definitive Behandlungsmethode ist eine Operation. Die Erfolgsquote ist sehr hoch. Nach der Freilegung des Hodens während der Operation wird bei vielen Patienten mit einem nicht herabgestiegenen Hoden auch das Problem einer Leistenhernie behoben, indem die den Hoden versorgenden Blutgefäße von den Verwachsungen mit dem umgebenden Gewebe gelöst und verlängert werden. Der Hoden wird mit Nähten im Hodensack fixiert. In einigen Fällen kann eine Hormon
-Therapie angewendet werden. Sie sollte nur bei sorgfältig ausgewählten Patienten angewendet werden, und die Nebenwirkungen müssen erläutert werden. Die Erfolgsquote ist gering.
Senden Sie Ihre Nachricht