Was ist eine Piezo-ESWT-Behandlung?
Warum wird die Piezo-ESWT bevorzugt?
Piezo-ESWT (piezoelektrische extrakorporale Stoßwellentherapie) ist eine ESWT-Technologie, bei der Stoßwellen mithilfe piezoelektrischer Kristalle erzeugt und mit hoher Präzision auf einen bestimmten Fokuspunkt geleitet werden. Der Hauptgrund für den Einsatz dieser Methode in der Urologie liegt darin, dass die Energie im Zielgewebe konzentriert werden kann und das umliegende Gewebe weniger beeinträchtigt wird.
- Präzise Fokussierung
- Die Energie wird gezielter an das Zielgewebe weitergeleitet.
- Das gesunde umliegende Gewebe wird weniger beeinträchtigt.
- Eine komfortablere Behandlung
- Im Vergleich zu anderen Methoden treten während der Behandlung keine Schmerzen auf.
- Es ist keine Anästhesie erforderlich.
- Kontrollierte Energieanwendung
Die Energieintensität und die Fokustiefe lassen sich je nach Behandlungsbereich einstellen. Diese Eigenschaft bietet insbesondere bei kleinen und empfindlichen anatomischen Bereichen Vorteile.
Anwendungsbereiche in der Urologie
- Erektile Dysfunktion (Erektionsstörung)
- Chronisches Becken-Schmerz-Syndrom
- Peyronie-Krankheit (Peniskrümmung)
Wer kann davon besonders profitieren?
- Personen mit leichter oder mittelschwerer vaskulärer erektiler Dysfunktion,
- Personen, bei denen Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck, die die Gesundheit der Blutgefäße beeinträchtigen, unter Kontrolle sind,
- Patienten, bei denen Medikamente vom Typ Viagra keine Wirkung zeigen.
Einschränkungen der Behandlung
Der Erfolg hängt von der zugrunde liegenden Ursache, dem Schweregrad der Erkrankung und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten ab. Insbesondere:
- Schwere Nervenschäden,
- Schwerwiegender venöser Rückfluss,
- Fortgeschrittene Gefäßerkrankung
Der wichtigste Vorteil der Piezo-ESWTbesteht darin, dass die Energie präzise auf das Zielgewebe fokussiert werden kann und der Patientenkomfort bei Behandlungen mit geringer Intensität erhöht wird. Für den Erfolg der Behandlung sind neben dem Gerät auch die richtige Patientenauswahl und ein geeignetes Behandlungsprotokoll von Bedeutung.